Ein Mikrohub in Mönchengladbach?

Unter https://gladbach.live/mikrohub-krmgne/

erfahren Sie am Donnerstag, 24.6. ab 11.15 Uhr mehr.

Bereits seit längerem ist auch die LOG4MG im Bereich der urbanen Logistik in Projekten aktiv. Letztes Jahr wurde ein erster Umsetzleitfaden für Mikrodepots in mittleren Großstädten vorgestellt.

Jetzt diskutieren Felix Heinrichs, OB Mönchengladbach, Frank Meyer, OB Krefeld, Reiner Breuer, BM Neuss mit Dr. Ulrich Schückhaus, WFMG sowie Jürgen Steinmetz, IHK MNR mit dem NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst (Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen) zum Stand der Umsetzung und den nächsten Schritten.

 

Die Lieferungen werden immer kleinteiliger, die Vielfalt der Sendungen steigt, die Belieferungsfrequenzen nehmen zu, es gibt mehr Wettbewerber und immer mehr Onlinebestellungen. Das führt in den Innenstädten zu einer erhöhten Verkehrsbelastung durch Lieferfahrzeuge. Gleichzeitig soll aber die Verkehrs- und Umweltbelastung in den Städten reduziert werden. Dies macht die Suche nach Alternativen zu den herkömmlichen Liefersystemen erforderlich.

Für einige Großstädte entwickeln einzelne Marktteilnehmer bereits eigene alternative Systeme, die die Bedienung der „letzten Meile“ durch übliche Lieferwagen vermeiden sollen. So werden an zentralen Stellen beispielsweise Container aufgestellt, die als Zwischendepot die Kleinverteilung ohne Lieferwagen ermöglichen.

Ende 2019 ist zur Entwicklung von Mikro-Depots im interkommunalen Verbund am Beispiel der Kommunen Krefeld, Mönchengladbach und Neuss ein Handbuch entwickelt und dem Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen,  Hendrik Wüst, überreicht worden. Das Ministerium hat die zugrundeliegende Untersuchung unterstützt.

Jetzt folgt der nächste Schritt, in dem für alle drei Städte Umsetzungsszenarien geprüft worden sind. Dabei wurden potentiell geeignete Standorte identifiziert und wirtschaftlich betrachtet. Die Ergebnisse dieser Untersuchung werden nun am 24.6. im Königskarree in Mönchengladbach an Herrn Minister Wüst übergeben.

Das nächste klare Ziel ist nach der Übergabe die Umsetzung emissionsfreier Belieferung im urbanen Raum mit Signalwirkung und als Startschuss für mögliche, weitere Projekte!

 

Wir freuen uns, sie dabei begrüßen zu dürfen.