logo_wfmgDer Regiopark im Mönchengladbacher Süden etabliert sich weiter als bedeutender Standort für die Logistik. Auf etwa fünf Hektar Grundstücksfläche, die durch die Wirtschaftsförderung Mönchengladbach (WFMG) veräußert wurden, entsteht nun in einem zweiten Bauabschnitt eine Erweiterung des bestehenden Logistiklagers, von dem aus das stetig wachsende Filialnetz des irischen Fashion Retailers Primark beliefert wird. Erworben hat das Objekt die Deka-Investmentgruppe. DHL Supply Chain errichtet die ca. 24.000 m² große Erweiterung und wird – wie auch im ersten Bauabschnitt – als Dienstleister für das Fashionunternehmen tätig werden.

„Die Expansion von DHL Supply Chain zusammen mit Primark zeigt, dass der Logistikstandort Mönchengladbach sehr interessant ist und die Unternehmen ihre Geschäfte hier weiter ausbauen möchten“, sagt Dr. Ulrich Schückhaus, Geschäftsführer der WFMG. Rund 300 neue Arbeitsplätze sind mittelfristig mit der Erweiterung im gewerblichen und kaufmännischen Bereich bei DHL verbunden. Insgesamt werden damit künftig rund 500 Menschen von Mönchengladbach aus dafür sorgen, dass die Filialen des Mode-Unternehmens nicht nur in Deutschland, sondern auch in Benelux sowie in weiteren europäischen Ländern versorgt werden.
Mit der Erweiterung rückt das DHL-Logistikzentrum unmittelbar an die Stadtgrenze zwischen Mönchengladbach und Jüchen, die den Regiopark als interkommunales Gewerbegebiet unterhalten, heran. Dass sich mit Deka ein großer Investmentfond das gesamte Objekt gesichert hat, unterstreicht einmal mehr die Qualität des Standorts: „Logistikobjekte sind zunehmend in den Fokus institutioneller Investoren gerückt. Diese investieren aber natürlich nur in Standorte, die langfristig den Anlegern eine adäquate Rendite garantieren. Mit anderen Worten: Die Investoren planen langfristig mit Unternehmen als Mietern, die Arbeitsplätze schaffen und erhalten“, so Schückhaus weiter.

Erst kürzlich hatte Goodman, Eigentümer des Objektes von Zalando, sein Engagement im Regiopark ausgebaut und das Esprit-Objekt von seinem bisherigen Eigentümer Union Investment für seinen Fonds erworben.