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Mit 15 Millionen Konsumenten in einem Radius von 100 km verfügt Mönchengladbach über einen branchenspezifischen Standortvorteil für die Logistik. Hinzu kommt die strategische Lage als Drehscheibe zwischen dem Beneluxraum mit seinen großen Häfen auf der einen und der Rhein-Ruhr-Schiene auf der anderen Seite. Einer der wichtigsten Standortfaktoren ist zudem das infrastrukturelle Rückgrat, ein dichtes Netz von insgesamt vier Autobahnen rund um und durch die Vitusstadt, über die auch Flughäfen wie Binnenhäfen in kürzester Zeit zu erreichen sind.

Ein Blick auf die wichtigsten wirtschaftlichen Indikatoren zeigt: Die Logistik hat sich als Leitbranche mit überregionaler Bedeutung in Mönchengladbach etabliert. Einen besonderen Namen hat sich die Stadt dabei im Bereich der Textillogistik gemacht. Neben den „Großen der Branche“ besticht Mönchengladbach vor allem durch eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen aus den Bereichen Transport, Beratung, Materialfluss und Projektentwicklung.

Die Entwicklung der vergangenen Jahre zeigt deutlich den Aufwärtstrend der Branche. Innerhalb des Stadtgebiets haben sich mehrere Agglomerationen von Logistikbetrieben herausgebildet, die sich – naturgemäß – sehr stark an der Verkehrsinfrastruktur orientieren. Erste Adressen sind dabei das Gewerbegebiet Güdderath und der Regiopark sowie die Gewerbegebiete in Rheindahlen, Wickrath und an der Korschenbroicher Straße.

Mönchengladbach Top-Standort in Logistik-Rankings

Die positive Entwicklung der Logistik am Standort spiegelt sich auch in diversen Rankings namhafter Research-Institute wider. Die Neuauflage der Studie „Logistikimmobilien – Markt und Standorte“ der Fraunhofer-Arbeitsgruppe für Supply Chain Services SCS aus dem Jahr 2013 attestiert dem Niederrhein mit Mönchengladbach zum wiederholten Male eine Spitzenposition auf der logistischen Landkarte: Der Niederrhein insgesamt weist ein sehr gutes Investitionsklima für Logistikansiedlungen auf – für Mönchengladbach ist teils postleitzahlenscharf eine hohe Logistikintensität, vor allem auch gemessen an den Arbeitsplatzeffekten, zu erkennen. Erstmals hat das Fraunhofer.SCS in seiner Studie 2013 auch einen „Potenzialindex“ für die deutschen Logistikregionen ermittelt, der ihre zukünftigen Entwicklungschancen bewertet. Faktoren wie etwa Beschäftigungspotenzial, Neubaudynamik und Bevölkerungsentwicklung sind in diesen Index eingeflossen. Auch hier belegt der Niederrhein die Spitzenposition noch vor Hamburg und dem Rhein-Main-Gebiet.

Im jährlich erscheinenden Logistikimmobilienreport von JLL wurde Mönchengladbach aufgrund der Logistikflächenumsätze der zurückliegenden Jahre im Jahr 2013 erstmals als eigenständige Logistikregion geführt. Dank weiterer Flächenumsätze zählt der Standort auch im aktuellen Report von 2015 zum Kreise der Top-Logistikregionen Deutschlands.

 

 

Regiopark bundesweit unter den Top-15

Der Regiopark belegt in der 2015 veröffentlichten Studie „LoGe 2015“ des Münchner Logistikimmobilien-Spezialisten Logivest GmbH den elften Platz unter den 154 erfolgreichsten Logistik-Gewerbegebieten Deutschlands.
Um die wichtigsten bzw. erfolgreichsten Logistik-Gewerbegebiete zu identifizieren, wurden die langjährig bei Logivest und Fraunhofer SCS gepflegten Datenbestände über Logistikimmobilien durch Methoden moderner Geo-Informationssysteme analysiert und durch intensives Research ergänzt. Im Ergebnis konnte somit auf eine einzeln geprüfte und plausibilisierte Liste von über 400 Logistik-Gewerbegebieten zurückgegriffen werden. Daraus wurden diejenigen in das Ranking einbezogen, die eine Logistikimmobilienfläche von über 100.000 m² und mindestens zwei Logistik-Ansiedlungen aufweisen konnten. So sind insgesamt 154 Logistik-Gewerbegebiete in die anschließende Bewertung und das Ranking eingeflossen. Gewerbegebiete, die mit einer hohen Ansiedlungsdynamik, einer guten Infrastruktur und weiteren Rahmenbedingungen punkten konnten, finden sich weit vorne im Ranking wieder. Der Regiopark konnte sich somit den elften Platz unter den 154 betrachteten Logistik-Gewerbegebieten sichern.